Spital 2022 – Sind Sie am Puls der Zeit?

in Audit, Healthcare, Industry insights, 27.03.2015

Im aktuellen Clarity on Healthcare (früheres Check-up Magazin), unserem Magazin für den Healthcare Sector, werden Entwicklungen wie eHealth und das ePatientendossier sowie Automation von Kommunikationsprozessen beleuchtet.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema Maturity Assessment des Controllingsystems, welcher aufzeigt, wie zentral ein modernes Controllingsystem ist, um ein Spital in der heutigen Zeit führen zu können.

Seit der Einführung von SwissDRG im Jahr 2012 hat der Druck auf die Betriebsergebnisse der Spitäler stark zugenommen. Um die damit zusammenhängenden Herausforderungen zu bewältigen, hilft ein professionelles Spitalcontrolling. Merkmale eines solchen sind beispielsweise die inhaltliche Verknüpfung der strategischen und operativen Planung über Wertetreiber, ein durchgängiges, kennzahlenbasiertes Reportingsystem sowie zielorientierte, konstruktive Controlling-Dialoge.

Oft werden jedoch in Spitälern unterschiedliche Entwicklungsstände in diesem Zusammenhang festgestellt:

  • Zwar bestehen einzelne Elemente, wie eine Strategie, eine Budgetierung und ein Berichtswesen. Oftmals sind die einzelnen, eingesetzten Instrumente aber nicht aufeinander abgestimmt. Dies erschwert eine stringente Führung, die zur Erreichung der Unternehmensziele beiträgt.
  • Ein weiterer, oftmals angetroffener Sachverhalt ist, dass das medizin-, finanz- und operative Controlling als separate Einheiten funktionieren. Was fehlt ist ein spitalumfassendes Controllingkonzept, welches die verschiedenen Aspekte eines Spitals miteinander verknüpft, damit ein umfassender Controllingdialog erfolgen kann.
  • Als zusätzlich, häufig erschwerendes Element kommt hinzu, dass die eingesetzten IT-Systeme nicht auf dem neusten Stand sind und somit einen ganzheitlichen Controllingansatz behindern oder teilweise sogar verunmöglichen.

In der Vergangenheit wurden mehrheitlich Überarbeitungen von Controllingsystemen durch den CEO oder den CFO veranlasst. In letzter Zeit werden solche Aufträge öfter auch von Aufsichtsgremien wie Verwaltungs-, Stiftungsräte und Vorstände initiiert. Dies passt in das Bild, dass Überlegungen von Good Governance einen immer gewichtigeren Stellenwert im Gesundheitswesen erhalten.

 

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