Top-Trends in der externen Wertschöpfung

in Advisory, 15.07.2014

Die stärkere Vernetzung und Integration globaler Wertschöpfungsketten erfordert nicht nur strategisches Geschick, prozessuales Know-how und kulturelle Expertise sondern auch etablierte Strategien und Instrumente im Finanz- und Risikomanagement. Sourcing Governance wird künftig an Bedeutung gewinnen.

Nicht wenige Themen rund um Supply Chain Management haben eine kritische Bedeutung für das Überleben und den Erfolg von Unternehmen, so auch Sourcing Governance. In einer hochgradig vernetzten und globalisierten Welt – in der die Wertschöpfungstiefe kontinuierlich sinkt – die Volatilität und Fragilität aber stetig zunehmen, haben die Unternehmensgrenzen keine absolute Bedeutung mehr. Ohne die Partner in der Wertschöpfungskette wird es kaum gelingen, souverän mit den Megatrends der kommenden Jahrzehnte umzugehen. Kein Unternehmen wird künftig seine Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit verteidigen und seine ökonomischen, rechtlichen und ökologischen Risiken im Alleingang beherrschen können. Ohne eine tiefe Einbindung strategischer Lieferanten lassen sich hoch komplexe Kundenanforderungen unter Qualitäts- und Effizienzgesichtspunkten nicht mehr erfüllen.

Die Zusammenarbeit in internationalen Supply Networks wird im Jahr 2030 deshalb wesentlich enger und intensiver sein als heute. Ihre Steuerung erfordert neue Methoden und Instrumente sowie einen übergeordneten strategischen Ansatz, der den gemeinsamen Erfolg von Unternehmen und ihren Lieferanten im Blick hat, sie erfordert Sourcing Governance.

Die Teilnehmer der Studie «Sourcing Governance 2030» haben mehrere Themenfelder identifiziert, die in den kommenden Dekaden einen hohen Transformationsdruck auf ihre Branche im Allgemeinen und ihr Unternehmen im Besonderen ausüben werden:

  • Zunehmende Bedeutung von Kooperationen und Allianzen
  • Ausweitung des Local-for-Local-Ansatzes und steigende Relevanz der Wachstumsmärkte
  • Höhere gesetzliche Auflagen und verschärfte Compliance-Anforderungen
  • Drohende Ressourcenknappheit
  • Signifikante Marktkonsolidierung
  • Rapide steigender Flexibilisierungsbedarf im Hinblick auf Kosten und Prozesse

Die oben genannten Top-Trends werden nach Überzeugung der Studienteilnehmer in Zukunft mitentscheidend sein, wenn es um den Wert eines Unternehmens, die realisierbaren Kostensenkungspotenziale und den Zugang zu den besten Lieferanten und somit um das beste Know-how geht.

 

Sourcing Governance Trends

 

Die Studie «Sourcing Governance 2030» zeigt aktuelle und künftige Herausforderungen im Wertschöpfungsmanagement und die Agenda der Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung aller relevanten Sourcing Governance-Aspekte.

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